07.08.2026
Heimkehrer Lovermann packt in Coesfeld an
„Eine Vaterfigur“ für die Talente
Zweifelsohne braucht es in einem jungen Team auch den einen oder anderen Spieler, der mit seiner Erfahrung zur Seite steht. Den haben die Coesfelder mit Simon Lovermann gefunden. Der Königstransfer der 06er wollte seine Karriere eigentlich schon beenden. Von seinem Jugendverein ließ sich der Familienvater aber noch mal überzeugen. Seine Klasse stellte er in den Testspielen unter Beweis und steuerte vier Treffer bei.

Trainer Frank Averesch (o.l.) und Marcel Deelen (o.r.) freuen sich auf Simon Lovermann (2.o.l.), Lukas Höseler, Julius Störzer, (u.v.l.) Ismael Abdou, Nils Funke, Paul Stratmann, Justus Eggemann und Paul Eggemann. Es fehlt: Eneko Homölle. Foto: Leon Eggemann
„Simon ist ein ganz wichtiger Spieler. Es ist schön, dass er wieder zurück ist. Er ist eine Vaterfigur auf dem Platz. Zu ihm schauen die Jungs hoch und können sich viel von ihm abschauen“, schwärmt Averesch von seinem Neuzugang, der für ihn gar nicht so neu ist, weil die beiden schon auf eine gemeinsame Vergangenheit beim FSV Ochtrup zurückblicken.
Lovermann kommt von Eintracht Ahaus und stieg 2025 mit seinem Ex-Club in die Westfalenliga auf. Dort konnte er aufgrund eines Bandscheibenvorfalls zunächst nur zusehen, kämpfte sich im Laufe der Rückrunde jedoch zurück und landete mit der Eintracht auf Rang sechs. Nun kehrt der 31-Jährige, der auch schon bei Turo Darfeld als Co-Trainer tätig war, zu seinen Wurzeln zurück und nimmt den Nachwuchs an die Hand.
Dazu zählen Hannes Becking, Justus Eggemann, Eneko Homölle und Julius Störzer. Die letztjährigen Jugendspieler werden das Mittelfeld verstärken. Paul Stratmann feuert den Konkurrenzkampf im Kasten an. Auch Abwehrmann Nils Funke und Angreifer Paul Eggemann gehören neuerdings zur Mannschaft. Ebenso wie Lukas Höseler, der aus der Reserve hochkommt und in der Vorbereitung zwei Treffer erzielte. Mit Ismael Abdou präsentierte die SG einen weiteren externen Neuzugang. Der marokkanische Kicker, der in Billerbeck als Bäcker arbeitet, kam im Test gegen den ETuS Haltern zum Erfolg und ist einer, auf den Averesch baut: „Wir sind froh, ihn bei uns zu haben. Er ist ein Spieler, der Gefahr ausstrahlt.“ Kicker von seinem Kaliber kann die SG gebrauchen. Immerhin ging mit namhaften Abgängen wie die von Mika und Simon Rotthäuser auch Qualität verloren.
Quelle: Allgemeine Zeitung Coesfeld, Luca Adolph
Foto: Leon Eggemann


