15.05.2026
Allegria tanzt in die Verbandsliga – Perfekte Saison für JMC-Formation der SG Coesfeld
Eine Saison wie aus dem Bilderbuch liegt hinter der Formation „Allegria“ der Tanzsportabteilung der SG Coesfeld. Mit beeindruckender Konstanz und außergewöhnlicher Leistung sicherten sich die zehn Tänzerinnen im Jazz Modern Contemporary (JMC)-Bereich nicht nur den direkten Aufstieg in die Verbandsliga, sondern blieben über die gesamte Saison hinweg ungeschlagen.

Bereits beim Saisonauftakt im März setzte „Allegria“ ein klares Zeichen: Platz eins. Was folgte, war eine Serie sportlicher Dominanz – vier Turniere, vier Siege. Auch beim finalen Wettkampf am 3. Mai bestätigte das Team seine Ausnahmestellung und beendete die Saison makellos. Der verdiente Lohn: der direkte Aufstieg in die nächsthöhere Liga.
Doch damit nicht genug. Am 6. Juni bietet sich der Formation die Chance, im Rahmen der Relegation sogar eine weitere Liga zu überspringen. Ein ambitioniertes Ziel, das die Tänzerinnen mit derselben Entschlossenheit verfolgen, die sie bereits durch die Saison getragen hat.
Grundlage dieses Erfolgs war eine intensive und fordernde Vorbereitungszeit. Hinter der tänzerischen Leichtigkeit auf der Fläche steckt harte Arbeit: zusätzliche Trainingseinheiten, gezieltes Technik- und Choreografie-Coaching sowie ein hohes Maß an Disziplin. Auch das Umfeld spielte eine entscheidende Rolle – Familien und Freunde unterstützten das Team mit großem Engagement und trugen so ihren Teil zum Erfolg bei.

Mit einer Choreographie zum Thema Käfighaltung und Leben in Gefangenschaft überzeugte die Gruppe „Allegria“ auf allen Turnieren: (oben von links) Jule Wessels, Antonia Woltering, Lori Schäfers, Katharina Woltering; Mitte von links: Finja Bieber, Lotta Schäfer, Hannah Sindermann; unten von links: Melina Rickert, Amelie Fichtner, Greta Bodem.
Maßgeblich geprägt wurde die Entwicklung der Formation durch die beiden Trainerinnen Vanessa Chronz und Sarah Dittrich. Mit fachlicher Kompetenz, strukturiertem Trainingsaufbau und viel Leidenschaft formten sie aus den Tänzerinnen ein leistungsstarkes Team. Durch gezielte Fördermaßnahmen und zusätzliche Coachings gelang es, sowohl die technische Präzision als auch die Ausdrucksstärke kontinuierlich zu steigern.
Das diesjährige Wettkampfthema verlieh der Choreografie eine besondere Tiefe: die Auseinandersetzung mit der Käfighaltung von Tieren und dem Leben in Gefangenschaft. Ausdrucksstark und emotional setzten die Tänzerinnen die inneren Konflikte, Verhaltensveränderungen und den Wunsch nach Freiheit tänzerisch um. Die Choreografie verlangte den Athletinnen alles ab – hohe technische Anforderungen, kraftvolle Bewegungen, anspruchsvolle Drehungen und Sprünge sowie ein durchgehend hohes Energielevel prägten das Stück. Das Ergebnis ist mehr als nur ein erfolgreiches Programm: ein echtes Herzstück, getragen von Leidenschaft, Teamgeist und tänzerischen Anspruch.
Der Aufstieg wurde im Anschluss gebührend gefeiert. In einem liebevoll organisierten Rahmen überraschten Familien und Freunde die Formation mit einer besonderen Feier. Mit Blick auf die bevorstehende Relegation bleibt „Allegria“ fokussiert. Die bisherige Saison hat gezeigt, welches Potenzial in der Formation steckt. Nun gilt es, dieses auch auf der nächsten Bühne unter Beweis zu stellen.

