01.10.2026

„Alte Muster“: SG Coesfeld strauchelt beim Oberliga-Auftakt
Volleyballer verlieren in Gievenbeck

Auswärts sollte in dieser Saison alles anders werden. Beim ersten Härtetest ist die SG Coesfeld jedoch schnell wieder in alte Muster zurückgefallen. Dabei machten es besondere Bedingungen den 06ern zusätzlich schwer.

Timo Plate (r.) und die SG erwischten einen Fehlstart. Foto: Frank Wittenberg

Neue Saison, alte Sorgen? Eigentlich hatte sich die SG Coesfeld 06 auf die Fahne geschrieben, in dieser Spielzeit auswärts ein anderes Gesicht zu zeigen. Davon war in der Mosaikschule beim TSC Münster-Gievenbeck II aber kaum etwas zu sehen. Nach einem gewonnen ersten Satz brachen die Gäste ein und verloren beim Saisonauftakt mit 1:3 (25:19, 23:25, 21:25, 19:25).

„Wir haben einen schlechten Tag erwischt und sind auswärts wieder in das alte Muster gefallen. Leider haben wir nicht zu unserem Spiel gefunden“, sagte Trainerin Pia Walkenhorst. Dabei hatten die Coesfelder im ersten Satz sogar die Nase vorn und brachten diesen auch mit 25:19 ins Ziel. Danach funktionierte jedoch nicht mehr viel. „Im ersten Satz hatten wir drei bessere Aktionen. Phillip Nolte ist im Angriff gut durchgekommen. Im Flow waren wir aber auch da schon nicht“, sagte Walkenhorst.

Beim Regionalliga-Absteiger aus Münster, der mit einer stark verjüngten Truppe in die neue Spielzeit geht, haderte die SG vor allem mit dem fehlenden Aufschlagdruck. Das lag jedoch auch an den ungewohnten Bedingungen. Statt auf dem Großfeld wurde lediglich auf einem Hallendrittel gespielt. Den drei Coesfelder Sprungaufschlägern Kamil Popinski, Philipp Heuermann und Philip Nolte wurde dadurch der Anlauf eingeschränkt. „Das kam uns nicht entgegen. Was wir am Aufschlag gezeigt haben, war aber viel zu wenig. Wir haben die Bälle entweder eingeworfen oder Fehler gemacht“, monierte die Trainerin.

Aus der Annahme heraus hatten die Gievenbecker um Kapitän Ulrich Rosenfeld einfaches Spiel. Außerdem brillierten sie in der Feldabwehr und ließen kaum einen Ball kampflos zu Boden fallen. Demnach gingen die drei folgenden Durchgänge verdient an die Gastgeber, die damit die ersten drei Zähler eintüteten.

Quelle: Allgemeine Zeitung Coesfeld, Luca Adolph