05.10.2026

Bittere Heimpremiere: Wo die SG Coesfeld noch nachjustieren muss
Oberliga-Volleyballer unterliegen Bielefeld

Dass mit dem TPSV Bielefeld II eine erfahrene Mannschaft im Schulzentrum gastiert, war der SG Coesfeld im Vorfeld bewusst. Im Spiel selbst schaffte sie es jedoch nicht, sich darauf einzustellen. Besonders eine Stärke der Gäste bereitete Probleme.


Fanden zu wenig Lösungen: Philipp Heuermann (r.) und die SG-Angreifer 

Donnerwetter, bei der SG Coesfeld stottert der Motor noch gewaltig. Nach der 1:3-Auftaktniederlage in Gievenbeck ging auch die Heimpremiere daneben. Gegen die ausgefuchsten Gäste vom TPSV Bielefeld II blieben die Coesfelder beim 0:3 (12:25, 20:25, 21:25) ohne Satzgewinn. „Mich ärgert, dass wir viele einfache Situationen nicht gut lösen. Es waren wieder viele Aufschlagfehler und dumme Lösungen im Angriff dabei. Allein im ersten Satz schlagen wir sechs Bälle stumpf auf die Sechs“, monierte Trainerin Pia Walkenhorst.

Dabei brauchte Bielefeld nicht einmal die volle Kapelle. Mit lediglich acht Spielern angereist, spielte der TPSV seine ganze Erfahrung aus. Vor allem in der Block- und Feldabwehr standen die Gäste um Mittelblocker Markus Wittek wie eine Wand. Coesfeld fand kein Mittel und verschlief den Start. Mit 12:25 ging der Durchgang deutlich an die Gäste.

Danach kam die SG zumindest langsam auf Betriebstemperatur. Im zweiten Satz hielt sie besser dagegen, musste sich aber erneut mit fünf Punkten Differenz geschlagen geben. Und im dritten Durchgang war dann sogar mehr drin. Coesfeld legte einen 5:0-Start hin, gab das Polster jedoch leichtfertig wieder ab und ging als Verlierer vom Feld.

Quelle: Allgemeine Zeitung Coesfeld, Luca Adolph
Foto: Steffi Hinkenbrandt